{"id":374,"date":"2020-06-22T15:33:10","date_gmt":"2020-06-22T13:33:10","guid":{"rendered":"https:\/\/stadtkirche-geretsried.de\/nk\/?p=374"},"modified":"2022-06-16T05:35:22","modified_gmt":"2022-06-16T03:35:22","slug":"300-jahre-alte-kirchenrechnungen-von-1719-und-1720","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/stadtkirche-geretsried.de\/nk\/300-jahre-alte-kirchenrechnungen-von-1719-und-1720\/","title":{"rendered":"300 Jahre alte Kirchenrechnungen von 1719 und 1720"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-layout-1 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:36.7%\">\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/stadtkirche-geretsried.de\/nk\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/IMG_2531_X-730x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-377\" width=\"163\" height=\"228\" srcset=\"https:\/\/stadtkirche-geretsried.de\/nk\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/IMG_2531_X-730x1024.jpg 730w, https:\/\/stadtkirche-geretsried.de\/nk\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/IMG_2531_X-214x300.jpg 214w, https:\/\/stadtkirche-geretsried.de\/nk\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/IMG_2531_X-768x1078.jpg 768w, https:\/\/stadtkirche-geretsried.de\/nk\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/IMG_2531_X-624x875.jpg 624w, https:\/\/stadtkirche-geretsried.de\/nk\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/IMG_2531_X.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 163px) 100vw, 163px\" \/><figcaption>Walter Holzer (li.) und Siegfried Gulde (re.) beim Sichten der Rechnungen<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p>Im Oktober 2005 wurden beim Aufr\u00e4umen des Dachbodens im Pfarrhaus Maria Hilf alte Schriften gefunden, die wahrscheinlich bei der Auspfarrung der Geretsrieder Filialkirche Sankt Nikolaus aus der K\u00f6nigsdorfer Mutterkirche Sankt Laurentius und Zuordnung zur 1951 gegr\u00fcndeten Pfarrei Maria Hilf von K\u00f6nigsdorf nach Geretsried transferiert wurden. Die Schriften wurden vom damaligen Kirchenpfleger Siegfried Gulde und von Walter Holzer sichergestellt und ausgewertet.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-layout-2 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-top is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:43%\">\n<p>\u00dcber die von Walter Holzer transkribierte Kirchenrechnung von 1719 wird in den folgenden Ausf\u00fchrungen berichtet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-text-color has-medium-font-size\" style=\"color:#a30a00\"><em>&#8222;Pro anno 1719<br>K\u00fcrchen Rechnung<br>de\u00df ehrw\u00fcrdigen<br>St. Nicolaj Filial Gotts Haus Geretsriedt&#8220;<\/em><\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/stadtkirche-geretsried.de\/nk\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Bild2_IMG_3283-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-378\" width=\"350\" height=\"353\"\/><\/figure><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Der Chronist Joan Baptist Braun schrieb vor 300 Jahren offensichtlich noch mit einem Federkiel in Deutscher Kurrentschrift und mit schwungvollen Initialen genau auf, wieviel Geld die Geretsrieder Pfarrgemeinde eingenommen und ausgegeben hatte und \u00fcber wieviel Verm\u00f6gen sie verf\u00fcgte. Dieses war erforderlich, weil es sich bei dem Geretsrieder Gotteshaus um eine Filialkirche handelte, die eine eigene Verwaltung des Kirchenverm\u00f6gens besa\u00df. In dieser Funktion bestand auch die Verpflichtung, Kirchen-rechnungsb\u00fccher zu f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>Sankt Nikolaus war eine sehr wohlhabende Pfarrgemeinde.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Verm\u00f6gen entstand durch Stiftungen und Schenkungen und Zinszahlung zinspflichtiger Anwesen. Im Steuerbuch Wolfratshausen von 1671 sind f\u00fcnf Bauern aus K\u00f6nigsdorf und je einer aus Niederham und Osterhofen namentlich aufgef\u00fchrt und deren Zinszahlungen vermerkt; insgesamt 12 Gulden, 59 Kreuzer und 9 Heller im Jahr 1719.<\/p>\n\n\n\n<p>Dazu kamen Gelder, die bei Gottesdiensten und anderen liturgischen Handlungen eingenommen und ausgegeben wurden. Einzelheiten werden noch angef\u00fchrt. Der gr\u00f6\u00dfte Teil des eingenommenen Geldes stammte jedoch aus Zinszahlungen von Darlehensnehmern.<\/p>\n\n\n\n<p>Noch im Mittelalter verdammte die Kirche das Ausleihen von Geld gegen die Zahlung von Zins als Wucher. Zur Zeit, in der unsere Kirchenrechnung aufgezeichnet wurde, war es in Gewerbe und Handel \u00fcblich Geld gegen Zinsen auszuleihen. Die Kirche hatte an dieser Vorgehensweise auch \u201eInteresse\u201c und erhob fortan in der Regel einen Zins in H\u00f6he von 4 bis 5 Prozent, verwendete daf\u00fcr aber die Bezeichnung \u201eintee\u2018\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahre 1719 wurde 60 Darlehensnehmern insgesamt eine Summe von 2488 Gulden und 23 Kreuzer geliehen. Daf\u00fcr betrug die <span style=\"color: #a30a00\" ;=\"\">\u201e<em>Summa des Intee\u2018 124 fl 31 Kr 2 3\/4 H\u201c.<\/em><\/span><\/p>\n\n\n\n<p>An kirchliche Einrichtungen (\u201eGottsh\u00e4user, Pfarrh\u00f6fe\u201c) wurde f\u00fcr das ausgeliehene Geld kein Zins (Intee) berechnet. In der Kirchenrechnung f\u00fcr das Jahr 1719 erfolgten Eintragungen mit einer  <span style=\"color: #a30a00\" ;=\"\">\u201e<em>Summa der unzinsbaren Capitalien von 1956 Gulden 32 Kreuzer 1 1\/2 Heller\u201c.<\/em><\/span><\/p>\n\n\n\n<p>So wurde zum Beispiel Geld ausgeliehen<\/p>\n\n\n\n<span style=\"color: #a30a00\" ;=\"\"><ul><li><em>zur Reparierung des \u201eGottshaus In Thanning, Walchstatt und Paybrunn\u201c,<\/em><em><\/em><\/li><li><em>f\u00fcr \u201eGloggen\u201c in K\u00f6nigsdorf und Egling,<\/em><em><\/em><\/li><li><em>f\u00fcr den Turmbau in K\u00f6nigsdorf und Jesenwang,<\/em><\/li><li><em>zur \u201eReparierung des in Asch gelegen Pfarrhofs in Oberhaching\u201c,<\/em><em><\/em><\/li><li><em>f\u00fcr den Neubau des Pfarrhofes in Aufkirchen, Perlach, und Feldmoching,<\/em><\/li><\/ul><\/span>\n\n\n\n<p>Auch die Landesherren nahmen Darlehen beim <em>\u201eSanct Nicolaj Filial Gottshaus Geretsriedt\u201c<\/em> auf. Kurf\u00fcrst Max Emanuel war durch seine teuren Kriege immer in Geldn\u00f6ten. F\u00fcr die Bestreitung der Kriegsausgaben wider die T\u00fcrken wurde schon im Jahr 1683 eine Summe von 150 Gulden beigetragen. Bis zum Jahr 1740 beliefen sich die \u201e<em>Kriegscapitalien<\/em>\u201c auf 872 Gulden. Zu diesem Sachverhalt sei noch eine Textstelle von Seite 5 aus dem Kirchenrechnungsbuch f\u00fcr das Jahr 1719 angef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color\" style=\"color:#a30a00\"><em>&nbsp;\u201eUnd so habe auf ergangen gn\u00e4digsten Befehl ad 1703 zur Bestreitung der nunmaligen Kriegs ausgaben und der Besch\u00fctzung der R\u00f6misch-Catholischen Religion von allhiesigen Gottsh\u00e4usern 2000 fl hergeschafft werden m\u00fcssen, woran dann dieses Gottshaus mit 100 fl belegt worden mit dem\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Auch die bei der Nutzung des Gotteshauses und bei liturgischen Handlungen (Hochzeiten, Beerdigungen, Kreuzg\u00e4nge) eingenom-menen Gelder und die anfallenden Kosten sind genau vermerkt; hier einige Beispiele:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color\" style=\"color:#a30a00\"><em>\u201eEinnamb<\/em><br>      <em>aus dem Stock &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 3 fl<\/em><br>      <em>bei allhiero verrichteten Creutzg\u00e4ngen ersambelt&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 35 kr\u201c<\/em><br><em>&nbsp;Ausgab<\/em><br>     <em>auf Priesterschaft und Kirchendiener&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 47 fl 4 kr 5 hl<\/em><br>     <em>Schulmeister&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;          &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 20 fl \u201e<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Der im Jahr 1719 in Geretsried in dem Filialgotteshaus Sankt Nikolaus erzielte Gewinn wird auf Seite 42 berechnet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left has-text-color\" style=\"color:#a30a00\">        <em>\u201eWenn man Einnnamb und Ausgab gegen einander gelegt,<\/em> <br>          <em>und aufgehebt wird, so bleibt dem Gottshaus Gerestsriedt<\/em><br>          <em>noch ein Rest von 1659 Gulden 17 Kreuzer.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Am Ende der Kirchenrechnung werden Angaben \u00fcber das Gesamtverm\u00f6gen am Ende des Jahres 1719 gemacht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color\" style=\"color:#a30a00\">                                            <em>\u201eSummarum des Gottshaus<\/em><br>                                             <em>Gerets Riedt v\u00f6lliges Verm\u00f6gen<\/em><br>                                            <em>6976 Gulden 42 Kreuzer 3 \u00bd Heller\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-rounded\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/stadtkirche-geretsried.de\/nk\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Summarum.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-384\" width=\"503\" height=\"218\" srcset=\"https:\/\/stadtkirche-geretsried.de\/nk\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Summarum.jpg 1000w, https:\/\/stadtkirche-geretsried.de\/nk\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Summarum-300x131.jpg 300w, https:\/\/stadtkirche-geretsried.de\/nk\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Summarum-768x334.jpg 768w, https:\/\/stadtkirche-geretsried.de\/nk\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Summarum-624x271.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 503px) 100vw, 503px\" \/><figcaption>Gewinnrechnung<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Demnach verf\u00fcgte die Filialkirche Sankt Nikolaus in Geretsried im 18. Jahrhundert \u00fcber ein beachtliches Verm\u00f6gen, das in der heutigen Funktion einer Darlehenskasse eingesetzt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Anfang des 18. Jahrhunderts in Bayern verwendete Zahlungsmittel war der Gulden, auch als Florentiner bezeichnet (abgek\u00fcrzt \u201efl\u201c). 1 Gulden = 60 Kreuzer; 1 Kreuzer = 7 Heller;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1 Heller = 5 Pfennig.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Kirchenrechnungen 1719 und 1720 stehen Interessenten als Fotobuch oder CD beim Autor dieses Berichtes zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Dr. Otto Rothe<\/em><strong><em><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Oktober 2005 wurden beim Aufr\u00e4umen des Dachbodens im Pfarrhaus Maria Hilf alte Schriften gefunden, die wahrscheinlich bei der Auspfarrung der Geretsrieder Filialkirche Sankt Nikolaus aus der K\u00f6nigsdorfer Mutterkirche Sankt Laurentius und Zuordnung zur 1951 gegr\u00fcndeten Pfarrei Maria Hilf von K\u00f6nigsdorf nach Geretsried transferiert wurden. 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